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Embark Consulting Jochen P. Schwiersch

to embark [see Merriam Webster Online]
intransitive verb
> 1: to go on board a vehicle for transportation {Peter embarked the plane at noon}
> 2: to make a start {Peter embarked on a new career}
 
transitive verb
>1: to cause to go on board (as a boat or airplane)
>2: to engage, enlist, or invest in an enterprise
 
Embark Consulting ist benannt nach dem englischen “to embark”, was soviel heißt wie „an Bord gehen, einen Anfang machen, in eine Unternehmung investieren und sich dafür engagieren“.
 
Embark Consulting steht für das Verlassen ausgetretener Pfade, einen Neustart, ein neues Engagement und eine Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens.

Embark!

Embark Consulting Jochen P. Schwiersch berät in allen betriebswirtschaftlichen und strategischen Fragen, insbesondere in Situationen, in denen ein Neuanfang, eine Umorientierung, die Skalierung oder ein neues Engagement notwendig sind.

Transformationen und Umbruchsituationen sind anstrengend. Wir bei Embark haben Umbruchsituationen selbst erfolgreich gemeistert und die Ergebnisse der Veränderungen geformt. Erfahrung, auf die Sie vertrauen können.

Situationen, in denen Sie die Zusammenarbeit mit Embark Consulting Jochen P. Schwiersch suchen sollten:

- Neuausrichtung Ihres Unternehmens

- Digitalisierung von Geschäftsprozessen

- Skalierung eines Start-up auf industrielle Größenordnung

- Professionalisierung der Finanzabteilung in Richtung Kapitalmarktfähigkeit

- Suche nach Investoren oder Banken

- Suche nach Unternehmernachfolgern

- Transformationen und Restrukturierungen, z.B.
        - die Hebung von Liquiditätsreserven
        - Verhandlungen mit Finanziers über Kapital-
          und Zinsdienst
        - die Straffung von Kosten.

- Due Diligence Prüfungen

- Businessplanung und Planverfolgung

- Change Mangement

4 Thesen für 2018

„Zwischen den Jahren“ ist immer eine gute Zeit, sich durch den Kopf gehen zu lassen, was im Neuen Jahr auf uns zukommt. Die Jahresrückblicke sind gelesen, die eigenen Eindrücke mit etwas Abstand verarbeitet und die Vorfreude auf neue Chancen keimt auf. Hier vier Thesen, die sich bei meinen Überlegungen für das Neue Jahr gebildet haben:

 

  • Bitcoins werden nicht untergehen! Zu viele haben in Crypto-Währungen zu viel investiert. Das wird die Funktionsweise und den Markt für Bitcoins und andere Plattformen am Leben erhalten und diese sich weiter ausbreiten lassen, selbst wenn der Preistrend des Jahres 2017 so nicht anhalten wird. Solange Bit- und andere „...coins“ noch nicht reguliert sind von Zentral­banken und Technokraten, die Regierungen Rechenschaft schuldig sind (eine Unab­hängig­keit wie die der Bundesbank von einst ist längst Geschichte) bleiben diese Plattformen hoch attraktiv. Diese einzigartige Position verstärkt für Blockchain-basierte Währungen die Anziehungskraft als alternativen Wertspeicher – wenn sie auch eigene Risiken bergen. Es gibt viele mit viel Geld und wenig Vertrauen in die Mächte, die uns lenken. Anders als bei Währungen, die wir tagtäglich nutzen, kann nicht unendlich viel davon geschaffen werden.
  • Wir werden noch viel über das US-Regierungsprogramm zur Entdeckung von UFOs hören. Das Programm mit dem Namen „Advanced Aviation Threat Identification Program” – basiert auf der Überzeugung glaubhafter Beobachter in der Politik und dem US-Militär, die von extraterrestrischen Aktivitäten bei uns auf Erden seit Jahren überzeugt sind. Diese Möglichkeit wird viele beschäftigen und ist das perfekte Instrument, den Fokus von unseren hiesigen ungelösten Problemen, aufgedeckten – aber nicht verfolgten – Lügen und hoch kritischen Entwicklungen abzulenken. Fake news? Und wenn schon. Je widersprüchlicher die Themen, je hanebüchener die Ideen, die den Hunger nach Sensationen befüttern, desto einfacher ist die Bevölkerung abzulenken von den Verwindungen im System und den scheinbar unlösbaren Problemen unserer Zeit. Regierungen haben keine Antworten und gewählte Vertreter scheinen zufriedener mit panem et circenses als mit dem Eingeständnis, dass wir alle gemeinsam zurückschalten und nach Lösungen suchen müssten, statt den eigenen kurzfristigen Vorteil zu maximieren.
  • Daher auch diese These: Überraschung war gestern. Selbst die unglaublichsten Ent­wicklun­gen (Atomangriff auf oder von Nord Korea? Durch Künstliche Intelligenz gesteuerte auto­nome Waffensysteme – googlen Sie mal “Slaugtherbots”) und die unglaublichsten Ge­schich­ten (Donald T. nimmt sich mit einer Überdosis Kokain selbst aus dem Amt) rücken aus dem Bereich des Unwahrscheinlichen. Das Internet bietet eine schier unendliches Angebot an (Dis-)In­for­mationen dazu und die Anzahl derjenigen Weltenlenker, die scheinbar alles zu tun bereit sind, um den vermeintlichen Gegenspieler zu schwächen und den Status-Quo auszuhebeln, um ihre eigene Kontrolle über die Macht zu erhöhen, ist offenbar so groß wie lange nicht mehr. Also eines im Hinterkopf behalten: nur die extremsten Headlines schaffen es an die Oberfläche. Insofern werden Themen „gehyped“ werden und in den sozialen Medien zum Trend, die wir noch vor wenigen Monaten vielleicht als irrsinnig angesehen hätten. Aber das ist ein Jucken, das morgen schon vorbei sein wird, denn wir wurden 2017 bereits desensi­bilisiert mit nicht homöopathischen Dosen an Alternativen Fakten und sonstigem Wahnsinn.

 

Was die Frage nach sich zieht: was machen wir Menschen daraus? Es wird eine weitere Hinwendung nach Innen geben – wie uns die USA vor gemacht haben (Amerika First). Wo Globalisierungs­pro­bleme, Klimaänderung oder Migration die Themen des Tages waren ist es jetzt ein Cocktail aus anderen Bedrohungen. Keines dieser Themen wurde bewältigt, oder? Aber anstelle von Lösungen und Abschluss werden die Themen übertapeziert mit der nächsten Story - selbst wenn diese außer­irdisch ist. Ist die Lage hyper-diffus und schwer zu greifen und potenziell bedrohlich? Übersteigt das Thema den Horizont der meisten Menschen? Die natürliche Reaktion wird ein Rückzug ins Gewohnte, in die eigene Familie, zurück zum Stamm sein – dem Völkchen, dem sich jeder individuell zugehörig fühlt. Menschen – auch denkende Menschen – werden sich mehr um ihren inneren Kreis kümmern, den auszugestalten und zu festigen versuchen, um dort ein Gefühl der Nestwärme und Sicherheit, der Fairness und Unversehrtheit zu haben. Was mich zu meiner vierten These bringt.

 

  • Macht in Unternehmen wird sich weiter in Richtung der Mitarbeiter – insbesondere der Knowledge-Worker – verschieben. Mit Arbeitslosenzahlen auf historisch niedrigem Niveau, Facharbeitermangel und selbst in Südeuropa steigenden Beschäftigungszahlen wird es zunehmend aufwändiger für Arbeitgeber, top Talente zu finden und zu binden. Und das ist keine Frage rein von Gehältern, Arbeitgebermarketing; noch weniger von Dienstwagen. Befriedigung im Job wird mehr über empowerment, kurze Arbeitswege und alternative Inzentivierung wie firmengesponserte eBikes empfunden werden. Insbesondere aber verlässliche Aufwands-/und Ertragsmodelle, die es einem Mitarbeiter auch erlauben, weniger zu arbeiten für einen verlässlich und nachvollziehbaren Abschlag vom Gehalt. Das muss genau so berechenbar und fair ablaufen wie eine Überstunden- oder Bonusregelung für geleisteten Mehreinsatz. U.a. zu diesem Zweck werden insbesondere Knowledge-Worker in Zu­kunft eine firmeninterne Verfassung verlangen, die darlegt, welche Rechte sie haben, auf die sie sich berufen können. Und der smarte Arbeitgeber wird daraus eine maßgeschneiderte Employee Bill of Rights and Responsibilities machen.

 

Sie können sich nicht vorstellen, was eine solche Verfassung beinhaltet oder welche Rechte und Pflichten in ein solches Dokument gehören? Haben Sie von der #metoo Bewegung gehört? Wie viele Ingenieure und Entwickler aller Automobilhersteller und -zulieferer wussten wohl von Dieselgate Ab­schaltvorrichtungen und haben nichts gesagt aus Angst, Ihre Jobs und das Wohlergehen der Familie damit zu gefährden? Und das obwohl ihnen bewusst war, dass Kunden und die Umwelt Schaden nehmen? Nachhaltig orientierte Talente – die wertvoll­sten Mitarbeiter -  wollen mit solch proble­ma­tischem Verhalten nichts zu tun haben. Sie wollen nicht erratischen Chefs, Betrug, Diskriminierung oder nicht nachvollziehbaren Vergü­tungsstrukturen ausgesetzt sein. Sie verlangen nach Fairness und der Freiheit, sich auf den Rest ihres Lebens konzentrieren zu können, das zunehmend herausfordernd ist in der Welt von heute.

 

Falls Sie diese Thesen für 2018 oder die weiteren Gedanken, die dahinter stecken, diskutieren wollen, so sprechen Sie mich gerne an unter:

 

jochen.schwiersch |@| embark.eu

Ab dem 16.1.2018 bin ich offen für neue Engagements! Sprechen Sie mich an - zu meinen Thesen für 2018, zu meiner Erfahrung, zur Digitalisierung Ihres Geschäftsmodells und wie ich Ihnen dabei helfen kann, die Transparenz und Steuerbarkeit Ihres Unternehmens zu steigern.